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Serie: Frühjahrsputz für deine Ohren – Wir bringen dein Audiowissen auf Hochglanz! Folge 2

Serie: Frühjahrsputz für deine Ohren – Wir bringen dein Audiowissen auf Hochglanz! Folge 2

Folge 2: Wie kommt es, dass Lautstärke und Sound bei Streaminganbietern so unterschiedlich sind?

Es gibt heutzutage eine Vielzahl von Streaminganbietern mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Fokussieren sich die einen auf Filme, wie zum Beispiel Netflix, MagentaTV, Disney+, Amazon Prime Video oder Apple TV, bieten andere Musik, wie zum Beispiel Spotify, Tidal, Deezer, Soundcloud und Apple Music. Auch user generated content, also Inhalte, die von den Nutzern selbst erstellt werden, erfreuen sich seit Jahren einer sehr hohen Beliebtheit. Diese werden zum Beispiel von Youtube, TikTok und auch durch die immer beliebter werdenden Kurzfilme wie beispielsweise Reels über Instagram und Facebook ausgespielt.

Schaltet man zwischen den Streamingdiensten hin und her stellt man fest, dass sie eine unterschiedliche Lautstärke und zum Teil auch einen unterschiedlichen Klang haben. Das liegt an folgenden Faktoren:

Jeder Streaminganbieter hat seine eigenen Vorgaben bezüglich Lautstärke und Lautheit

Da es keine allgemein verbindlichen Vorgaben gibt, hat jeder Streamingdienstanbieter seine eigenen Regeln in Bezug auf die maximale Lautstärke und auch Lautheit. Dabei ist die Lautheit die für das Ohr noch wichtigere Richtgröße, da das menschliche Ohr die üblichen Hörfrequenzen zwischen 20Hz und 20kHz umso intensiver wahrnimmt, je lauter sie sind. – Macht gerne mal einen Test mit einem Musiktitel, den ihr gut kennt. Hört diesen Musiktitel einmal etwas leiser und dann etwas lauter und wahrscheinlich wird es so sein, dass ihr den lauter abgespielten Titel als besser klingend empfindet, obwohl sich an der Produktion nichts geändert hat.

Folglich möchte jeder so laut wie möglich wahrgenommen werden, was auch die maximal laut produzierten Werbespots erklärt, die gefühlt das Programm lautstärkemäßig sprengen.

Wird allerdings mit einer zu hohen Lautheit produziert, leidet die Klangqualität erheblich und so hat jeder Streaminganbieter sein eigenes Rezept, wie er sowohl präsent, aber gleichzeitig auch noch gut klingend sein möchte. Das Resultat sind dann die unterschiedlichen Grundlautstärken von Anbieter zu Anbieter.

Unterschiedliche Lautstärken innerhalb von Streamingangeboten durch unterschiedliche Arten von Produktion

a) Filme: Die Festlegung auf eine bestimmte Lautstärke und auch Lautheit betrifft vornehmlich die lautesten Stellen eines Films. Da er ansonsten aber so bleibt, wie er im Ursprung produziert wurde, nämlich meist für das Kino, bleiben die oft zu leisen Dialoge und zu lauten Explosionen erhalten. Die Lautstärke springt also weiterhin je nach Dynamikumfang des Inhaltes.

b) Musiktitel: Im Bereich Popmusik gilt: Je älter ein Musiktitel ist, desto leiser, aber auch dynamischer ist er. Die Musikproduzenten aus den 1970-er und 80-er Jahren zum Beispiel verfügten noch nicht über die klanglichen Bearbeitungsmöglichkeiten von heute. Je jünger ein Titel wird, desto lauter wird er dann auch wahrgenommen durch die immer weiter perfektionierte Lautheitsmaximierung, wie oben beschrieben. Hört man also eine Playlist mit Musiktiteln aus verschiedenen Dekaden, sind die gefühlten Lautstärken sehr unterschiedlich und springen permanent von Titel zu Titel.

b) Musiktitel: Im Bereich Popmusik gilt: Je älter ein Musiktitel ist, desto leiser, aber auch dynac) User generated content: Die Kreativen erstellen ihre Inhalte und laden sie hoch. Eher selten sind sie gleichzeitig auch Audioexperten oder haben schon einmal etwas von Lautheitsoptimierung gehört. Daher springt dann oft die Lautstärke zwischen einem sehr laut produzierten Werbespot und einem nicht so laut produzierten Video oder Podcast hin und her.

Unterschiedlicher Sound durch unterschiedliche Klangqualitäten

Um Bandbreite bei der Übertragung und damit zum einen Kosten zu sparen, aber auch zum anderen einer breiten Masse an Nutzern auch ohne super schnelle Internetverbindungen das Streaming zu ermöglichen, arbeiten Streaminganbieter mit unterschiedlichen Bild- und Tonkomprimierungsverfahren. Je komprimierter die Tonspur ist, wie zum Beispiel durch die Audioformate AC3 und AC4, desto niedriger ist ihre Klangqualität. Unkomprimierte Audioformate, wie beispielsweise PCM, WAV, AIFF sowie komprimierte Audioformate ohne Verlust, wie FLAC und DSD, bieten die höchste Klangqualität, da sie dem Original verlustfrei entsprechen.

Die Lücke der Klangqualitäten beim Streaming schließen sogenannte Premiumangebote, für die man aber einen höheren Grundpreis zahlt und eine hochwertige Internetverbindung benötigt, um die Inhalte auch flüssig abspielen zu können.

Unterschiedlicher Sound durch unterschiedliche Klangformate

Auf Streamingplattformen mischen sich verschiedene Klangformate, wie zum Beispiel Stereo, Mehrkanalformate wie Dolby Digital und DTS, sowie 3D Audioformate, wie Dolby Atmos, DTS:X und SONY 360 Reality. Eigentlich benötigt man für jedes dieser Klangformate ein eigenes darauf abgestimmtes Soundsystem, welches jeweils völlig unterschiedlich klingt. Da man aber meist alle verschiedenen Formate über ein Soundsystem hört, egal wie es nun ausgestattet ist, werden bestimmte Tonformate darauf umgerechnet. Hat die originale Produktion mehr Audiokanäle als das genutzte Soundsystem, findet ein Downmix statt, verfügt das Soundsystem über mehr Kanäle als der abgespielte Inhalt, kann man sich für einen Upmix entscheiden. So erklingt in einigen Modi von sogenannten Dolby Atmos Soundbars immer Klang auch aus den oberen Lautsprechern, obwohl gar keine Dolby Atmos Produktion vorhanden ist.

Ist der ständige Griff zur Fernbedienung die einzige Lösung zum Ausgleich der verschiedenartigen Inhalte?

Der HDSX TV Sound Optimizer ist eine einfach zu installierende Klanglösung mit und gleicht die unterschiedlichen Lautstärken und Lautheiten in Echtzeit aufeinander ab. Er macht darüber hinaus Dialoge verlässlich verständlich. Er arbeitet in der unkomprimierten Klangqualität PCM Stereo für unverfälschten Klanggenuss. Diese patentierte Innovation überprüft in Echtzeit das eingehende Signal und erhöht mit ihrer Technologie HDSX.volume dort, wo das Audio des Films zu leise ist entsprechend die Lautstärke, lässt laute Stellen aber so laut wie sie sind. Mit HDSX.speech treten darüber hinaus die Sprecher deutlicher und differenzierter aus der Hintergrundmusik hervor. Darüber hinaus werden auch verschiedene Tonformate miteinander harmonisiert, so dass man sich ganz dem Klanggenuss und nicht mehr der Fernbedienung hingeben muss.

 Weitere Infos dazu auch in unserem Video:

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